BHS informiert: aktuelle Lage im Nahen Osten

Der Iran hat offiziell die Sperrung der Straße von Hormus angekündigt und verlangt aus Sicherheitsgründen von allen Containerschiffen, die in den Golf ein- oder auslaufen, eine Kehrtwende oder das Ankern.


Große Reedereien wie CMA CGM, Maersk und MSC sind bereits davon betroffen und haben Ihre Schiffe, Besatzungen und Ladung in Sicherheit gebracht.


Für die Ladung an Bord für die betroffenen Gebiete werden zur Zeit Notfallpläne durch die Reeder erarbeitet. Sobald wir hier Neuigkeiten zu Ihrer Sendung haben, werden wir Sie schnellstmöglich informieren.


Infolgedessen werden einige Schiffe über das Kap der Guten Hoffnung (Afrika) umgeleitet werden, wodurch sich die Transitzeit deutlich verlängern wird.


Dies kann zu einer Anhäufung von Containern in den betroffenen Häfen (Hafenrückstau), längeren Wartezeiten für die Zuweisung von Liegeplätzen und einer Ausweitung der Überlastung auf wichtige regionale Drehkreuze in Asien und Europa aufgrund von Schiffsumleitungen führen.

Unterdessen hat der Hafen von Jebel Ali (Dubai) nach einem Brand im Hafengebiet seinen Betrieb vorübergehend eingestellt. In Bahrain, Kuwait, Katar und anderen Häfen der Vereinigten Arabischen Emirate wurden die Sicherheitsmaßnahmen verschärf

Darüber hinaus hat die britische Seeverkehrsbehörde (UK Maritime Trade Operations, UKMTO) eine hochrangige Warnung bezüglich AIS-Signalstörungen und Unterbrechungen der Seekommunikation herausgegeben, wobei abnormale Schiffspositionsdaten beobachtet wurden. Diese Entwicklungen erhöhen die Navigationsrisiken weiter und können sich in diesem Zeitraum auf die Zuverlässigkeit der Fahrpläne auswirken.

Es wurden bereits Ratenzuschläge angekündigt, deren Höhe noch nicht bei allen Reedern feststeht

Die Lufträume über dem Iran, Irak, Israel, Bahrain, Katar, Kuwait und die VAE haben Ihren Luftraum bereits ganz oder nur teilweise gesperrt, wie auf der folgenden Karte gut zu erkennen ist:

Quelle: Flightradar24: Live Flight Tracker – Real-Time Flight Tracker Map

Da die Lage weiterhin dynamisch ist und sich ändern kann, können wir die Zuverlässigkeit des Zeitplans nicht garantieren.


Verzögerungen, betriebliche Anpassungen oder zusätzliche Zuschläge (falls vorhanden) unterliegen den offiziellen Ankündigungen der jeweiligen Reedereien und Fluggesellschaften.


Unsere Fachdisponenten sind in enger Abstimmung mit unseren jeweiligen Partnern und Frachtführern und stehen Ihnen bei Rückfragen immer zur Verfügung. Kurzfristige Anpassungen der betroffenen Transporte sind jedoch unvermeidlich.


Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass wir im Namen und Auftrag unseres
Versicherers eine Haftung für sämtliche hieraus resultierenden Kosten bereits jetzt vorsorglich ablehnen müssen.

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